Adam Possmayer, Seelsorger der Aussiedler und Vertiebenen im Bistum Würzburg

Pfarrer Adam Possmayer übernahm am 2.3.2013 das Amt des

Seelsorgers für Aussiedler und Vertriebene im Bistum Würzburg


Adam Possmayer, Jahrgang 1957 wurde in Arad geboren und hat seine Kindheit in der Banater Gemeinde Sanktmartin verbracht. Die meisten Landsleute werden es nicht wissen, dass Adam ab der fünften Klasse einige Jahre das Deutsche Lyzeum in Neuarad besucht hat. Wie er selbst sagt, denkt er oft an diese schöne Zeit zurück, die seinen weiteren Lebensweg stark mitgeprägt hat.

Die Übertragung des neuen Amtes als Seelsorger für Aussiedler und Vertriebene im Bistum Würzburg an Pfarrer Adam Possmayer wurde am Samstag den 2.März 2013 in einem Gottesdienst im Neumünster zu Würzburg zelebriert. Die Fahnenträger sind in einem Festzug in den Dom eingezogen und erwiesen dadurch dem gefeierten Priester die Ehre der Landsmannschaften. Den Fahnenträgern folgten Frauen und Männer in Trachten und danach die Geistlichen. Leider konnte man wetterbedingt nicht die schönen alten farbenfrohen Trachten bewundern, da diese von dicker Winterkleidung verdeckt waren. Die Anwesenheit des Ehrenvorsitzenden des Hilfswerks der Banater Schwaben Peter Krier, zahlreiche Gläubige aus der alten und neuen Heimat und einer Bläserkapelle verlieh der Feierlichkeit  eine zusätzliche Bedeutung. Dr. Alexander Hofmann, der Visitator der Russlanddeutschen war aus Bonn angereist. Teilgenommen haben auch Pfarrer Paul Kollar, Aussiedlerseelsorger der Diözese Mainz, begleitet von Pfarrer Günter Loch aus Astheim/Trebur, beides Landsleute aus dem Banat. Ebenso Pfarrer Otto Barth, der aus Siebenbürgen stammt,  seit September in Würzburg ist und auch einige Jahre im Banat gewirkt hat. Die Klänge der volkstümlichen Musik und die Festansprachen haben bei den anwesenden Teilnehmern Heimatgefühle erweckt. Der  Gottesdienst wurde von Domkapitular Christoph Warmuth zelebriert. In seiner Predigt vom Suchen und Finden verlorener Schafe hat er die Bedeutung des Amtes erläutert. Denn es werden Räume geöffnet, die Möglichkeit am gemeinsamen Leben teilhaben zu können. Begegnung und Offenheit ist Gelegenheit und Chance für alle, die eine neue Heimat suchen und in der Gemeinschaft der Landsmannschaft finden. Beim anschließenden Stehempfang haben die Anwesenden Herrn Pfarrer Possmayer viel Erfolg für die neue Aufgabe gewünscht. Der ehemalige Schulkollege Alfred Künstler beendete seine Glückwunschrede mit den Worten: „Liebe Adam, wir wünschen Dir die Kraft Davids, die Weisheit  Salomons und den Mut Judiths, damit Du in Zukunft deine Arbeit zum Wohle deiner Landsleute und zum Lob und Ruhme Gottes erfüllen kannst.“

Monika Schwartz, März 2013

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