Wallfahrt nach „Ave Maria“ Deggingen 21.05.2022

Wallfahrt nach „Ave-Maria“ Deggingen am 21.05.2022

 

Jährlich pilgerten die Neu-Arader Landsleute im Monat Mai zur Wallfahrtskirche „Ave-Maria“ in Deggingen. Nachdem dies zwei Jahrelang wegen der Coronapandemie nicht gestattet war, konnte die Tradition am 21-ten Mai bei strahlendem Sonnenschein wieder aufgenommen werden. Zirka 120 Pilger aus Neu-Arad und anderen Banater Ortschaften freuten sich, nach zweijähriger Zwangspause, wieder an dem schönen Ereignis wieder teilnehmen zu können.


Am naheliegenden Parkplatz begrüßte Anton Hans die angereisten Landsleute. Danach formierte sich der Wallfahrtszug angeführt vom Heiligen Kreuz, Träger Anton Hermann, den vier Kirchenfahnen getragen von Maria Hermann, Gertraut Habbig-Funk, Albert Friess und Lorenz Straub, der Vereinsfahne getragen von: Johann Schwartz, Johann Zabos und Franz Wesser, das Standbild der Gottesmutter getragen von Katharina Brandtner, Elisabeth Grimm, Monika Schwartz und Anni Hartmann. Der Klang der Musikkapelle begleitete die Wallfahrer bis zum Kircheneingang.
Die heilige Messe wurde von unseren Landsmann Pfarrer Paul Kollar zelebriert. In seiner Predig hat er die Bedeutung der Heimat betont. Auf der gestellten Frage: „was ist Heimat“, kam er zur Schlussfolgerung, dass es nicht nur ein Ort ist, sondern auch die Menschen, die diesem angehöhren, die man gerne begegnet und mit denen man auch gerne zusammen betet und Lieder singt.
Den musikalischen Ramen an der Orgel gestaltete Franz Kessner. Im spontan zusammengestellten Chor hörten wir die Stimmen von: Anna Kessner, Hildegard und Josef Schragner, Hedwig und Helmut Lovitz, Elisabeth Hollich und noch zwei Landsleute, deren Namen nicht erkundet werden konnte.
Die Bläser der Musikkapelle waren: Josef Hartmann, Anton Künstler, Josef Ray, Richard Albecker und Hans Bielz standen unter der Leitung von Anton Hartmann. Die musikalischen Solodarbietungen von Josef Ray auf der Querflöte fanden großen Anklang.
Nach der Messe versammelten sich die Pilger und Pilgerinnen, am neben der Kirche liegenden Gedenkstein, um an unseren Verstorbenen, auf den nahen und fernen Friedhöfen, zu gedenken. Die Ansprache in gereimten Versen wurde von Katharina Emeneth verfasst und vorgelesen.  
Die Mittagspause wurde nicht nur zur Stärkung, sondern auch zum regen Informationsaustauch genutzt.
Am Nachmittag wurde der Kreuzweg und die Maiandacht in der Kirche von den Vorbetern Monika Schwartz und Georg Staron geleitet. Unsere langjährige Vorbeterin Theresia Hackspacher, die altersbedingt diese Tätigkeit nicht mehr ausüben kann, unterstützte die beiden. Es sei ihr hiermit herzlichst gedankt.
Anschließend traf man sich noch zu einer Plauderstunde. Nach inniger Verabschiedung brachen die Landsleute zu ihrem Heimweg auf, mit der Hoffnung auf der Wallfahrt im nächsten Jahr, die am 13-ten Mai 2023 stattfindet, sich wieder gesund und munter zu treffen.

Monika Schwartz